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o.boss 27.03.2007 09:19

Lieber Q_Big,
Die Fahranfänger ohne viel Geld sind genau die, die sich ESP ohnehin nicht
leisten können!
Das ist was ich vorher meinte - das Autofahren wird langsam unerschwinglich!
Ich habe ohnehin den Eindruck, dass dies genau das ist, was manche
Politiker wollen. Da sie uns schlecht das Autofahren verbieten können, wenn
sie weiter fahren wollen wie bisher, wird das ganze eben kräftig verteuert,
dann sind die Strassen frei vom gemeinen Volk.
Genauso ist´s doch mit den Umweltvorschriften. In "Auto/Strassverkehr", Heft
8/07 könnt Ihr lesen, dass der gesammt PKW-Verkehr weltweit gerade 0.2%
der CO2 Emissionen ausmacht. Der CO2-Ausstoss den der Mensch verursacht
und beinflussen kann sind 3% des Gesamtausstosses. Wer dann noch glaubt
was die uns über Umweltschutz erzählen, ist´s selber schuld.
Gruss
Ollie

MaDDoGSlim 27.03.2007 10:58

Zitat:

Zitat von 25Plus (Beitrag 236445)
Ich bin der Meinung, dass ESP für alle Modell- und Ausstattungsreihen angeboten werden sollte - zumindest gegen Aufpreis.
Pflicht wird das ganze sowieso irgendwann, dann muss Daihatsu mitziehen.

Es soll ja Pflicht werden, weil man da Geld spart - billigeres Fahrwerk und teueres Auto, weil man hat ja ESP. Ich weiß nicht wozu man beim Copen noch ESP braucht - mit dem kann man fast rechtwinkelig abbiegen und er giert regelrecht nach Kurven.
Ich sehe es bei Fahrzeugen aus dem VAG-Konzern. Die brauchen schon ESP um das Ding überhaupt noch bei "normaler Fahrt" (>170 km/h) auf der Autobahn zu halten.

Wenn ESP, dann Eingriff so spät wie möglich - so wie bei Porsche. Denn wenn man sich darauf verläßt, dann ist man verlassen.... Nach ESP-Regelung kommt nix mehr!!! Physik kann man nicht ändern.

Zum Thema ABS: Es gibt Statisiken, die ein großen Problem aufzeigen - je mehr "virtuelle" Sicherheit man hat im Fahrzeug, umso mehr verläßt man sich darauf. Mit der Einführung von ABS und Airbags sind die Unfallzahlen auf Grund von nicht eingehaltenen Sicherheitsabstand angestiegen - wie auch die Sicherheitsabstandvergehen...

Auch erinnert mich daß an der Ruf nach ESP an den Ruf nach Rußfiltern - gelößt wird damit kein Problem - höchstens temporär, da man es nicht an der Wurzel anpackt.

Q_Big 27.03.2007 14:39

Mal provokant gesagt:
Also sind wir bei der Diskussion jetzt an der Stelle wo gesagt wird "jegliche Sicherheitsaustattung ist scheiße" ;)

MaDDoGSlim 27.03.2007 15:56

..hmm oder so gesagt - ihr Leser seid doof und man soll besser Elektronik verwenden als den gesunden Menschenverstand;-)

P.S.: Wenn man bei „auto-motor und sport gut“ sein will – nimm 'ne Schrankwand und kleb ein VW-Zeichen drauf -> Dat jewinnt bestimmt:mrgreen:

Q_Big 27.03.2007 16:14

Wie gesagt, für mich hat der gesunde Menschenverstand nichts damit zu tun, ob mal ein Kind auf die Straße springt, mir jemand die Vorfahrt nimmt, etc...

Leute ich fahre Cuore L201, da ist nichts mit ABS oder Airbag. Und damit fahre ich auch sicher 90grad Kurven.
Dennoch verstehe ich nicht, wie man Sicherheitsaustattung "wegdiskutieren" kann. Von meiner Einstellung habe ich auch lieber Vollausstattung, aber was bringts?

Nein, die Sicherheitsausstattung eines Kraftfahrzeuges sollte zum Schutze der Fahrer und "anderer" immer den technisch möglichen entsprechen. Das fing damals schon mit Seitenaufprallschutz, Crashtests, Knautschzone, etc an. Sollen wir da jetzt auch sagen "erhöhte den Verbrauch" "verschlechtert Fahrleistungen" "macht Totalschaden bei kleinem Unfall".

Neee, Sicherheit sollte Serienmäßig sein.

MeisterPetz 27.03.2007 18:50

Wieso fährst du dann L201? Sicherheitsmäßig ginge da doch viel mehr? Wahrscheinlich, weil du es, so wie ich und viele andere, nicht so dick hast.

Es dürfte klar sein, dass heutige Autos, mit dem ganzen Elektronikkramuri, nicht mehr so alt werden, wie dein L201. Ein Defekt am ESP Steuergerät und die Reparatur zahlt sich nicht mehr aus, wenn das Auto mal 10-15 Jahre alt ist. Dadurch dass im Auto mehrere Steuergeräte verbaut sind, die aufeinander wegen des Diebstahlrisikos kodiert sind, kann man auch nicht mehr so einfach am Schrott nach Ersatzteilen schauen.

Ein Cuore würde, wenn man ihn mit ASR+ESP, zusätzlichen Airbags etc vollstopft, wohl 1000-2000 Euro mehr kosten. Gerade bei Dingen, die ich nicht brauche, wie ESP, liesse sich da einiges an Geld sparen. Deswegen halte ich auch eine Zwangsbeglückung für den falschen Weg. Als Option, ok.

Die Folge ist dann nämlich, dass viele Leute erst wieder mit alten, sicherheitsmäßig veralteten Karren durch die Gegend fahren, weil sie sich den vollausgestatteten Neuwagen nicht leisten können oder wollen.

o.boss 28.03.2007 02:03

Hi,
Genau so seh ich´s auch. In "Oldtimer Markt" hab ich aml gelesen, ads es von den heutigen Autos gar keine Oldtimer mehr geben wird. Die verbauten Chips
halten nicht ewig, die Ersatzteile aber auch nicht. Liegt so´n Teil 10 Jahre in
eienm Regal ist es auch hin. Spätestens dann kann man das Auto in die Tonne kloppen. Braucht nur´n Steuergerät für´s ESP sein, Karre fährt ein-
wandfrei, doch lut Tüv muss was drin ist auch funktioieren.
MeisterPetz spricht von 1000-2000 Euros mehr für einen Cuore. Da sind das
10-15% mehr. Für ´ne Kindergärtnerin ´ne Menge Holz. Klar, für jemanden,
der einen Benz für 60.000 kauft, für den sind´s Peanuts.
Gruss
Ollie

Q_Big 28.03.2007 02:19

Also heutige Autos sind anfällig, aber in ein paar Jahren sind die Ersatzteile genauso billig wie für heutige Gebrauchte.
Und seien wir mal ehrlich: Die Elektronik bietet weitere Fehlermöglichkeiten, allerdings läuft mein Atari2600 von etwa 80 auch noch, genauso wie der 286 meines Vaters oder auch nur der 20 Jahre alte Fernseher, der sogar mit Hochspannung arbeitet (was ein Auto nicht macht).

Und ich denke das heutige Autos auch 16 Jahre alt werden. Für die ganze Technik wird weiter fortschreitend PC Möglichkeiten über Schnittstellen geben, wie es jetzt auch der Fall ist. Da werde ich dann mit meinem Laptop Daten auslesen, verändern, etc.

MeisterPetz 28.03.2007 18:13

Ich bezweifle, dass die Hersteller es den Kunden leicht machen werden, per Laptop (und vielleicht noch Gratissoftware, die zum Auto mitgeliefert wird) in die Elektonik einzusteigen. Dazu ist das Geschäft der Werkstätten viel zu lukrativ. Es ist ja schon bezeichnend, dass die Hersteller per EU Verordnung gezwungen werden mussten, Kleinteile, wie Lampen, vom Kunden leicht auswechselbar zu machen.

Dass deine alten Computer noch laufen, wundert mich nicht. Erstens waren die damaligen Schaltkreise noch nicht so hochintegriert, zweitens waren die wohl kaum bei -20 Grad im Winter und +60 Grad im Sommer draussen, und das über 10-15 Jahre.

freestyler78 28.03.2007 19:24

Zitat:

Zitat von MeisterPetz (Beitrag 236620)
Ich bezweifle, dass die Hersteller es den Kunden leicht machen werden, per Laptop (und vielleicht noch Gratissoftware, die zum Auto mitgeliefert wird) in die Elektonik einzusteigen.

kann doch inzwischen schon jeder mit dem richtigen Can Protokoll kommst du in fast jedes europäisch entwickeltes ECU rein um minimum die Fehler auszulesen, siehe OBD. Hat man nun z.b.: ein VAG Fahrzeug und einen OBD-Diag Interface kannste dir sogar das Radio oder die Motorsteuerung per Lappi programmieren wenn man sich das relativ frei verfügbare programm VAG.com downloadet. Diese Programme gibt es nicht nur für VAG auch für BMW, mercedes, Opel usw...... Also es ist schon ne menge möglich und mit dem einstatz von 50€ kann man schon ne menge Geld in der Werkstatt sparen! Denk ich nur mal an meinen ÜPS 10x Fehlerauslesen sagen wir bei ATU für 20€ hab ich schonmal gute 200€ gespart, und mein Autole läuft.


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